Test: Der Suunto D4i Novo Silicone Tauchcomputer im Hand-On-Test von divingthisworld

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Test: Der Suunto D4i Novo Silicone Tauchcomputer im Hand-On-Test von divingthisworld - Der Suunto D4i im Hands-on-Test

Tami & Chris vom Tauch-Blog divingthisworld haben für uns wieder einen Tauchcomputer getestet. Dieses Mal geht es um den Suunto D4i Novo Silicone, über den sie uns ihre Erfahrungen mitteilen.

Gerade bei Tauchcomputern will man sich vor dem Kauf ausführlich darüber informieren, schließlich soll ein Computer zuverlässig und sicher für die Durchführung des Tauchgangs sein! Wie sich der Suunto D4i Novo Silicone an Land und im Wasser geschlagen hat, erfährt ihr in diesem Testbericht.

Die Optik: schlank & elegant

Als erstes ins Auge gestochen ist den beiden das schlanke Design und das geringe Gewicht des Suunto D4i Novo Silicone. „Viele Tauchcomputer wirken wie ein Klotz am Arm, dieser Suunto hingegen hat das Design einer normalen Armbanduhr und wirkt somit auch gleich sehr modern.“ Man könnte ihn definitiv auch als Uhr im Alltag benutzen!

Elegant machen den Computer aber auch die Umrandung des Displays und die vier Knöpfe an den Seiten, da diese aus Edelstahl sind und dadurch hervorstechen.

Am Arm befestigt wird der Tauchcomputer über ein reißfestes Silikonarmband, das sehr weich und flexibel ist. Es ist daher auch ohne einen langen Wetsuit sehr angenehm am Arm zu tragen. Außerdem sind die beiden von der Farbe begeistert: Lime, ein knalliges und auffälliges hellgrün/gelb. Den Computer gibt es aber selbstverständlich auch noch in den beiden neutraleren Farben schwarz und weiß.

Tami & Chris vom Tauchblog divingthisworld

Überzeugende Technik mit langer Akkulaufzeit

Bei einem Tauchcomputer sollte selbstverständlich das Innenleben des Computers viel wichtiger sein als die reine Optik! Daher wurden diese Aspekte natürlich auch beleuchtet.

Hier gefällt den beiden bei dem Suunto D4i Novo Silicone am meisten die Akkulaufzeit. Das Gerät läuft über eine ganz normale Knopfzelle (CR2450) und muss somit nicht nach einer Handvoll Tauchgänge geladen werden. Die genaue Akkulaufzeit hängt natürlich von vielen persönlichen Faktoren wie der Häufigkeit der Nutzung und Lagerung ab, Suunto selbst gibt auf deren eigenen Webseite aber ca. 1,5 Jahre bei 100 Tauchgängen pro Jahr an.

Ein weiterer Punkt ist die Kompatibilität des Tauchcomputers mit Suuntos DM5 Software. Durch ein spezielles USB-Kabel können die Daten des Tauchcomputers am PC mit einer Software von Suunto analysiert werden. Eine graphische Darstellung gibt Auskunft über interessante Werte eines Tauchganges wie z.B. das Tauchprofil mit integrierten Symbolen wann der Deep Stop/Deco Stop/Safety Stop erforderlich war und ob diese eingehalten wurden, oder auch ob eine Warnung für die Aufstiegsgeschwindigkeit gezeigt wurde. Des Weiteren wird die Wassertemperatur im Verlauf des Tauchganges, die Durchschnittstiefe und viele weitere Werte gezeigt.

Weitere technische Pluspunkte sind außerdem die vier verschiedenen Betriebsmodi „Luft, Nitrox bis EAN50, Freediving/Apnoe, Ruhemodus“ und die Möglichkeit, einen Sender mit dem Suunto D4i Novo Silicone zu koppeln. Dadurch können am Display des Tauchcomputers Daten wie der aktuelle Flaschendruck oder die verbleibende Luftzeit angezeigt werden. Alle wichtigen Daten sind somit direkt mit nur einem Blick auf das Armgelenk ersichtlich.
Des Weiteren kann zwischen drei verschiedenen Werten gewechselt werden, je nach persönlichen Wünschen wie konservativ der Suunto RGBM Algorithmus die Nullzeit berechnen soll.

Suunto DM5 Software Screenshot

Display: aufgeräumt und gut ablesbar

Der Suunto D4i Novo Silicone ist definitiv ein Computer, der problemlos und auf Anhieb unter Wasser verstanden werden kann. Durch die beiden Knöpfe links und rechts unten kann zwischen verschiedenen Werten geswitcht werden. Dargestellt werden hierbei die gesamte Tauchzeit, die aktuelle Uhrzeit, der Partialdruck des Sauerstoffes, die Wassertemperatur, die maximale Tiefe, der OLF Wert (Oxygen Limit Fraction) oder der Sauerstoffgehalt in Prozent, der natürlich vorab je nach Tankinhalt eingegeben wird.
Die wichtigsten Werte wie die aktuelle Tiefe, die Nullzeit und der Deep Stop bzw. auch der Safety Stop werden in größeren Zahlen dargestellt und sind somit prominent auf einen Blick ersichtlich.
Bei einem Deep Stop zählt sogar ein Countdown die verbleibende Zeit in Sekunden runter.

Fazit

Abschließend können Tami & Chris den Suunto D4i Novo Silicone auf jeden Fall empfehlen! Die für sie wichtigsten Punkte wie Zuverlässigkeit, Batterieleistung, intuitive Bedienung und auch das Design haben in diesem Test definitiv überzeugt.